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Hello 2024 & viele Grüße aus Schweich!
Seid ihr gut ins neue Jahr gestartet? Im Weinberg begrüßen wir das neue Jahr immer mit dem Rebschnitt. Die zeitintesivste Arbeit im Weinberg. Von Rebe zu Rebe gehen wir durch den Weinberg und verpassen ihr den Winterschnitt.
Warum machen wir das?
In erster Linie dient der Rebschnitt der Formerhaltung und der Langlebigkeit eines Stocks für den qualitativen Ertragsweinbau. So können wir die Reben im Drahtrahmen bewirtschaften und die Qualität der Trauben am Stock sichern und durch die Art & Weise des Schnitts beeinflussen. Denn ein Weinberg soll mind. 35 Jahre einen guten Ertrag erzielen. Und die Kenner unter euch wissen, dass es an der Mosel Weinberge gibt, die locker über 100 Jahre alt sind. Unser ältester Weinberg ist der Mehringer Zellerberg. Dieser ist über 45 Jahre alt.
Wie ist das mit dem Wetter?
Im Januar und Februar kann es noch richtig knackig kalt sein. Da freuen wir uns, wenn die Sonne uns tagsüber draußen begleitet und ein wenig Wärme schenkt. Denn der Rebschnitt findet nun mal draußen im Weinberg statt (Home-Office nicht möglich) und da hilft nur warm anziehen und die dicken Winterstiefel auspacken. Das gute an der Selbstständigkeit ist, wir können selbst steuern, wann wir anfangen. So nutzen wir die wirklich kalten Morgenstunden für Büroarbeit und/oder Etikettieren und fahren in den Weinberg sobald es etwas wärmer wird und die Kälte "auszuhalten" ist.
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